Akten des 20. Österreichischen Althistorikerinnen- und Althistorikertages..
Salzburg, 6. und 7. November 2025. Herausgegeben von Andreas Hofeneder und Monika Frass

Paracelsus Buchhandlung & Verlag: 2026
978-3-902776-82-2
€(A) 39,60 (inklusive 10% MwSt)
Die vorliegende Publikation der
"Akten des 20. Österreichischen Althistorikerinnen- und
Althistorikertages" enthält zehn Beiträge, die alphabetisch
nach den Autor_innen gereihtund drei Forschungsschwerpunkten zuzuordnen
sind: In den Bereich der griechischen Geschichte fallen drei
Beiträge: Josef Fischer mit seiner Untersuchung zum Mord in
denattischen Gerichtsreden, Monika Frass mit ihrer Abhandlung zur
berühmten thukydideischenPestdarstellung und Markus Handy mit
seinen Überlegungen zur Selbstdarstellung der Deinomeiniden.
Gleichfalls drei Beiträge sind der römischen Geschichte
gewidmet: Wolfgang Hameter behandelt in "Die Falle von Sagunt" den
vieldiskutieren Ausbruch des Zweiten Punischen Krieges, Andreas Zommer
zeigt an den Fallbeispielen von Locri und Uxellodunum auf, mit welcher
Brutalität die Römer gegen Besiegte zuweilen vorgingen, und
Martin Mosser präsentiert ein spektakuläres Massengrab aus
Wien Simmering, dasmöglicherweise mit den Donaukriegen Domitians
in Zusammenhang zu bringen ist. Sowohl der griechischen wie der
römischen Geschichte sind die Exempla zuzuweisen, die Florian
Friedl in seiner Abhandlung über den Einfluss von Unwettern auf
die maritime Kriegsführung analysiert. Wiederum drei Beiträge
fallen in den Bereich der Wissenschaftsgeschichte: Herbert Graßl
mit seinem vor Ort gehaltenen Festvortrag, der die in
Österreichwirkenden Althistoriker Viktor Burr und Georg Veith zum
Thema hat, Chiara Heinzl, die sich mit dem um die Erforschung von
Aquileia verdienten Heinrich Maionica beschäftigt, und Hubert
Szemethy, der über die einstigen großzügigen
Förderungen informiert, die Stipendiaten in der Frühzeit des
Archäologisch-Epigraphischen Seminars der UniversitätWien
zuteil wurden.
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